Mein geistiges Eigentum – habe ich es gesichert?

Mein geistiges Eigentum – habe ich es gesichert?

Vortragsveranstaltung am Technologie Centrum Westbayern informiert über gewerbliche Schutzrechte und Patente

Patente helfen, hohe Entwicklungskosten abzusichern. Patente schaffen eine Monopolstellung

für Produkte und Verfahren. Aber wie funktioniert das?

Antworten darauf gab Karsten Kauffmann, Patentprüfer des Deutschen Patent- und Markenamtes aus Berlin im Rahmen einer Vortragsveranstaltung am Technologie Centrum Westbayern. Zahlreiche Teilnehmer aus der Region waren gekommen, um sich aus erster Hand anwendungsorientiertes Wissen und Kenntnisse zum Patentierungsprozess und zu technischen Schutzrechten zu sichern.

Kauffmann informierte über die wichtigsten Schritte zum Schutz von technischen Erfindungen vor Nachahmung. Auf dem Programm stand ein Überblick über gewerbliche Schutzrechte, Informationen zu Patentierungsvoraussetzungen, Aufbau von Patentschriften, Anmeldeunterlagen und die Zusammenstellung von Anmeldeunterlagen. Zum Abschluss stellte er die Datenbank und die Internetangebote des DPMA vor.

„Unser Vortragsangebot ist für alle Interessierten eine sehr gute Gelegenheit, sich – hier vor Ort – aktuelles Wissen anzueignen und neue Trends kennenzulernen“, so Manuela Jenewein, verantwortlich für das Weiterbildungszentrum am Technologie Centrum Westbayern. In den kommenden Monaten sind weitere Expertenrunden zu den Themen: Fachkräftesicherung, Digitalisierung, CE-Kennzeichnung uvm. geplant.

Pressemitteilung hier zum Download…..

Auf dem Weg zur digitalen Fabrik: Johann Hofmann begeistert mit praxisnahem Vortrag

Auf dem Weg zur digitalen Fabrik: Johann Hofmann begeistert mit praxisnahem Vortrag

Erfolgreiches Unternehmerforum des Technologie Centrums Westbayern in Kooperation mit dem Wirtschaftsförderverband Donauries und der IHK Schwaben

Über Digitalisierung und Industrie 4.0 wird viel diskutiert. Fakt ist, dass kurz- oder langfristig jede Branche von den Veränderungen betroffen sein wird,  ob Industrie, Handwerk oder Dienstleistung. Um zukünftig seinem Unternehmen und Geschäftsmodellen erfolgreich zu bleiben, sollte sich jeder Verantwortliche rechtzeitig mit dieser Entwicklung befassen.

Unternehmerforen am Technologie Centrum Westbayern (TCW) bieten hier eine ideale Austauschplattform, um sich zu informieren. Vor kurzem fand deshalb in Kooperation mit dem Wirtschaftsförderverband Donauries und der IHK Schwaben, ein Vortragsabend zum Thema „Auf dem Weg zur digitalen Fabrik“ statt. Die zahlreich erschienen Teilnehmer und der Gastreferent wurden durch Josef Wolf (Geschäftsführer Technologie Centrum Westbayern) und Veit Meggle (Geschäftsführer Wirtschaftsförderverband Donauries) begrüßt.

Johann Hofmann, Dipl.-Ing. (FH) ist Leiter Value Facturing bei der Maschinenfabrik Reinhausen GmbH, Regensburg, einem unabhängigen Familienunternehmen in der 5. Generation mit weltweit 36 Tochter- bzw. 5 Beteiligungsgesellschaften und 3.250 Mitarbeitern. Hofmann kommt aus der Praxis und hat eine Softwarelösung für die intelligente Fertigung erfunden. Schon seit 1989 begann er, die Daten- und Informationsflüsse papierlos zu systematisieren. Schritt für Schritt vernetzte er Maschinen, Bauteile und Werkzeuge miteinander. Nach über 25-jähriger Detailarbeit war eine revolutionäre Lösung entwickelt und erprobt. In einer zentralen Datendrehscheibe sind alle Maschinen, Bauteile und Werkzeuge miteinander vernetzt. Maschinen und Bauteile „kommunizieren“ darüber miteinander. So sucht z.B. ein Computer aus der richtigen Schublade das Werkzeug heraus.

„Meine Vision ist nicht die menschenleere Fabrik. Maschinen sollen Menschen nicht ersetzen, sondern bei komplexen Fragen helfen“, so Hofmann. „Deutsche Unternehmen können nur erfolgreich sein, wenn die Digitalisierung vorangetrieben wird. Nur so bleibt die Industrie im globalen Wettbewerb mit Niedriglohnländern langfristig konkurrenzfähig“, fasst er seinen Vortrag zusammen.

Vorstellung Förderprogramm Digitalbonus Bayern

Durch Frau Anna Kilger, IHK Schwaben, erhielten die Teilnehmer Informationen zum Digitalbonus Bayern. Mit diesem Förderprogramm unterstützt die Bayerische Staatsregierung kleine und  mittelständische Unternehmen (KMU) dabei, die  Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Die Mittel aus dem Förderprogramm sollen den KMU  helfen, sich durch Hard- und Software weiter zu digitalisieren und die  IT-Sicherheit zu verbessern.

Zum Abschluss stellte sich Johann Hofmann einer engagierten Diskussion, bei der auch die Zukunft der Arbeitswelt und die Qualifikationsanforderungen an Mitarbeiter im Mittelpunkt standen. Abschließend bedanke sich Veit Meggle, Wirtschaftsförderverband Donauries, für die anschauliche Darstellung des sehr komplexen Themas. „Sie haben es geschafft, das Thema Industrie 4.0 und die damit verbundenen Begriffe auf eine sehr anschauliche Weise zu vermitteln“. Der Erfahrungsaustausch wurde mit einem Imbiss im Foyer vorgesetzt.

TCW begeistert Besucher aus Harburg

TCW begeistert Besucher aus Harburg

Im Rahmen des Bildungswerkes waren am 17.02.2017 Besucher aus Harburg beim TCW in Nördlingen. Geschäftsführer Josef Wolf führte sie persönlich durchs Haus und erklärte anschaulich, wie Schüler und Studenten mit spielerischen Aufgaben starten und später an anspruchsvolle Roboterprogrammierungen im Rahmen von Industrie 4.0 herangeführt werden. Nicht nur Luca, mit seinen 13 Jahren der jüngste Besucher, war von den vielen Robotern begeistert.

Beeindruckend waren die Angebote des TCW für Firmengründer, die von der Vermietung von Büroräumen über Coaching bis zu Testaufbauten reichen. Überrascht waren die Besucher auch von den vielen Partnerschaften mit Firmen aus der Region, für die in Nördlingen spezielle technische Problemlösungen erarbeitet werden können.

Auf großes Interesse, besonders bei Luca und seinem Vater, stießen die Informationen zur Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg, die am TCW in Nördlingen eine Außenstelle betreibt. In modern ausgestatteten Räumen bietet die Hochschule hier den neuen Dualen Studiengang Systemengineering (oder auch „Digital und Regional“). Ziel des TCW und der Hochschule sei es, so Geschäftsführer Wolf, jungen Menschen qualifizierte Perspektiven aufzuzeigen und sie langfristig in der Region zu halten.

Doris Thürheimer, Leiterin des Bildungswerkes Harburg, bedankte sich für die ausführliche und informative Führung. „Die Fülle der Angebote am TCW hat mich sehr überrascht. Das hatte ich wirklich nicht erwartet, “ fasste sie den Eindruck der Besucher zusammen. „Ich bin immer wieder überrascht, welche Möglichkeiten wir in unserem Landkreis haben.“

MINT-Unterricht mit der Praxis verbinden?

MINT-Unterricht mit der Praxis verbinden?

Wie Mathematik, Informatik und Technik-Wissen am TCW von den Ingenieuren eingesetzt werden.

Auch Schulen stellen sich auf die neuen Herausforderungen und Anforderungen der Wirtschaft ein. So gibt es z.B. an der Realschule Maria Stern in Nördlingen einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig und das Wahlfach „Robotik“. Unter der Leitung der Lehrkräfte Kurt Wittmann und Andreas Kiesl lernen die Schüler spielerisch  mit Lego mindstorms das Programmieren und die Funktionsweisen von Robotern kennen. Ziel ist es, das Interesse an technischen Themen zu fördern und den Schülern Spaß an Technik zu vermitteln.

Im Rahmen einer Exkursion zum Technologie Centrum Westbayern durften die Schüler in die Welt der Industrieroboter schnuppern. An mehreren Stationen wurden durch das TCW-Technikteam verschiedene Robotertypen, Projekte, Demos und moderne IT-Infrastruktur vorgestellt.

Weitere Informationen hier zum Download….

 

 

 

 

Von der Gründung ins eigene Büro

Von der Gründung ins eigene Büro

Ingenieurbüro Allgeyr – Existenzgründer aus dem TCW nimmt die nächste Hürde

Wieder ist eine junge Firma im TCW „flügge „ geworden. Nach der Gründung des Ingenieurbüro Allgeyr im Jahr 2011 und knapp 5 Jahren erfolgreicher
Aufbauarbeit sind die Räumlichkeiten im Technologie Centrum Westbayern zu klein geworden. Das auf Fachplanungen für Gebäude- und Versorgungstechnik spezialisierte regional ansässige
Unternehmen wird daher zum Jahresende das Gründerzentrum verlassen und ein eigenes Bürogebäude im Nördlinger Ortsteil Nährmemmingen beziehen.
Dies war der Anlass für die Gesellschafter und dem Gründerteam der TCW GmbH, vertreten durch den Zentrumsleiter Josef Wolf, die kaufmännische Referentin Kerstin Huber, den Geschäftsführer
Prof. Dr. Markus Glück sowie Oberbürgermeister Hermann Faul als Vorsitzenden und Landrat Stefan Rößle als stellvertretenden Vorsitzenden der TCW-Gesellschafterversammlung
im Rahmen einer Feier diese Erfolgsgeschichte zu würdigen. In einem Rückblick stellte Herr Allgeyr markante Projekte vor und zeigte die Bandbreite der
Auftraggeber, welche vom Wohnungsbau, Industrie hin bis zu öffentlichen Auftraggebern reicht. Neben der Generalsanierung des Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen, des Beruflichen
Schulzentrum und dem Neubau der Stadtwerke in Nördlingen oder der Umsetzung des neuen Atemschutzübungsstandes der Feuerwehr Donauwörth kann auf eine Vielzahl von regionale und
überregionalen Projekten mit hohem technischen und organisatorischem Anspruch zurückgeblickt werden, was schließlich die Grundlage für den Schritt zum Bau eines eigenen Bürogebäudes geliefert
hat.


Zudem ist mittlerweile die Firma Allgeyr mit einem Büro in Donauwörth in den beiden großen Städten des Landkreises präsent. Im Anschluss bedankte sich Herr Allgeyr bei allen TCW Mitarbeitern für die gute Zeit sowie die hervorragende Unterstützung zu Beginn und während seiner Wachstumsphase im TCW. Hierbei wurde besonders die Flexibilität des Raumangebots für kurzfristige Vergrößerung der notwendigen
Firmenfläche hervorgehoben. Als weitere Ecksteine des Erfolgs wurde die Einbindung in die vorhandenen Netzwerke zu Firmen, Kommunen, Hochschulen und vor allem den Gründerfirmen im
TCW genannt. Nach dem Rückblick auf die positive Zeit im TCW ist man nun optimistisch und motiviert auf die Zeit in den eigenen Räumlichkeiten.
Für Oberbürgermeister Faul ist diese Erfolgsstory eine Bestätigung, dass das Gründerzentrum des TCW sowohl für Jungunternehmer wie auch für die Region eine bedeutende Rolle spielt.
Landrat Stefan Rößle, zeigte sich erfreut, dass das Unternehmen Aufträge aus dem ganzen Landkreis Donau-Ries bearbeitet sowie an der Realisierung von vielen Bauvorhaben der Kommunen sowie der
öffentlichen Hand beteiligt ist.


Herr Prof. Dr. Markus Glück bedankte sich abschließend bei Herrn und Frau Allgeyr sowie seinen Mitarbeitern unter der Leitung von Zentrumsleiter Josef Wolf für das gute Miteinander während der
vergangenen 5 Jahre. Für die Zukunft am neuen Firmenstandort in Nährmemmingen, so sind sich alle einig, ist die Firma Allgeyr bestens gerüstet.