Kultusminister Sibler besucht Technologie Centrum Westbayern

Kultusminister Sibler besucht Technologie Centrum Westbayern

Bayerns Kultusminister Bernd Sibler besuchte im Rahmen eines AKS-Bildungspodiums das Technologie Centrum Westbayern. Nach einem Rundgang durch die TCW-Robotikhalle stellte er in einem Impulsreferat die aktuelle Bildungspolitik vor. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport unter der Leitung von Maximiliane Böckh, die auch die anschließende Fragerunde moderierte. Eingeladen waren Vertreter der verschiedenen Schulen im Landkreis.

 

Technikforum: Sicherheit in Robotik und Automation am 14.11.2018

Technikforum: Sicherheit in Robotik und Automation am 14.11.2018

Maschinen und Anlagen werden immer komplexer und müssen für ihre Nutzer gefahrlos und möglichst mühelos bedienbar sein. Durch die zunehmende Automatisierung und die Einbindung von Robotiksystemen gewinnt das Thema „Sicherheit“ noch mehr an Bedeutung. Ein wichtiger Ansatzpunkt zur Prävention von Unfällen ist die frühe Phase der Konzeption oder die Zeit der Vorbereitung auf die Inbetriebnahme einer neuer Maschine oder Anlage. Die korrekte Anwendung der Normen und Richtlinien ist dabei für Nutzer, Entwickler, Konstrukteure und Betriebsverantwortliche unabdingbar.

Über den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen, Produkte und Steuerungseinheiten der sicheren Anlagentechnik – auch mit dem Schwerpunkt Roboter-Produktionsanlagen – informiert unser Forum.

Zielgruppe sind: Konstrukteure, Entwickler, Betriebs- und Sicherheitsverantwortliche, Nutzer.
Verschaffen Sie sich einen Überblick!  Informieren Sie sich unserer begleitendenden Ausstellung! Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit Referenten und Teilnehmern auszutauschen!

Weitere Informationen hier zum PDF-Download…

Der Ingenieur und die Glücksformel

Der Ingenieur und die Glücksformel

 

Johann Hofmann spricht am TCW über „Leben 1.0“ in der Digitalisierungsspirale

„66 Jahre in die Zukunft und 2.500 Jahre in die Antike“ führte Johann Hofmann rund 45 Teilnehmer vor Kurzem im Rahmen eines Vortrags am Technologie Centrum Westbayern. Und brachte sie zum Staunen und Nachdenken darüber, ob wir uns irgendwann selbst digitalisieren.

Gestresst vom Job und der Familie? Mit dem Mind- and Body-Stimulating Stirnband bessern wir auf Knopfdruck unsere Laune. Jetzt sind wir gut genug drauf, um unsere Großmutter im Seniorenheim zu besuchen, aber die hat keine Zeit für uns, weil sie über ihre Datenbrille mit dem toten Großvater Karten spielt. Dann schon lieber in die Kneipe auf ein Bier. Dumm, dass nur die Zwillingshologramme unserer Freunde da sind. Müssen wir heute schon wieder auf eine richtige Umarmung verzichten? Nein, denn zuhause im Bett wartet der Liebesroboter Harmony 2.0. Endlich etwas Echtes zum Anfassen …

Ist das gruselig, wie die Mehrzahl der Zuhörer findet – oder etwa die digitale Formel für Lebensglück? Wie künftige Generationen diese Möglichkeiten wirklich erleben werden, kann auch Hofmann noch nicht einschätzen. Dass der gesunde Umgang mit der Digitalisierung in 2.500 Jahre alten Kardinaltugenden liegen kann, hat er selbst erfahren.

Als „Founder and Venture Architect of ValueFacturing®“ hat der bei der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) seit drei Jahrzehnten als Ingenieur tätige Hofmann maßgeblich den Weg für die Digitalisierung der Arbeitswelt bereitet. Davon zeugt nicht nur der Industrie 4.0 Award von 2013, den er für seinen Arbeitgeber holte, sondern dass er seit Jahren als einer der gefragtesten Experten und Redner für das Thema gilt. Damit hat er auch sein eigenes Leben beschleunigt und fragte sich trotz anhaltenden beruflichen Erfolges irgendwann: Ist da nicht mehr zwischen fachlicher Kompetenz und Feierabend?

In der klassischen Philosophie und den Kardinaltugenden Weisheit, Mäßigung, Tapferkeit, Gerechtigkeit hat Johann Hofmann für sich selbst die Antworten gefunden, wie man in der digitalen Welt ein analoger Mensch mit geglücktem Leben bleiben kann: Weisheit ist, weder leichtgläubig Fakenews zu teilen, noch ein rechthaberischer Troll zu werden. Mäßigung ist, die Vorteile der virtuellen Welt zu genießen, ohne der Digitalsucht zu verfallen. Gerechtigkeit ist, sich nicht vorschnell ohne Information ein Urteil zu bilden, aber ehrlich für seine Meinung einzustehen. Tapferkeit ist, keine Angst vor den neuen Entwicklungen zu haben, aber gleichzeitig die Risiken nicht zu ignorieren. Die wichtigsten Glückszutaten des philosophischen Ingenieurs jedoch: Die Liebe als tiefe Verbundenheit zu einer oder mehreren Personen. Die Freiheit zu entscheiden, wo unser Leben digital wird oder analog bleibt. Die Stärke unverrückbare Realitäten zu akzeptieren und zu erkennen, was veränderbar ist. „Denn Glück ist oft einfach nur Realität minus Erwartung.“, fasst Hofmann seinen Vortrag zusammen.

Zum Abschluss stellte sich Johann Hofmann einer engagierten Diskussion. Abschließend bedankte sich Josef Wolf, Technologie Centrum Westbayern für die interessanten Einblicke. „Die Veranstaltungsreihe zu Digitalisierungsthemen führen wir im Rahmen unserer Aktivitäten „Digitales Zentrum Schwaben DZ.S“ weiter. Ziel ist es, regionalen Betrieben, Firmen und Startups Informationen und neue Impulse für den digitalen Wandel zu geben und eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch mit überregional bekannten Experten aus der Wirtschaft zu bieten.“, so Josef Wolf.

Weitere Veranstaltungen und Informationen im Internet unter www.tcw-donau-ries.de.