Gelebte Kooperation

Gelebte Kooperation

Übergabe des Roboter-Projekts an der Fritz-Hopf-Technikerschule

Bei der Übergabe: (von links) Studiendirektor Wolfgang Breu (Schulleiter der Fritz-Hopf-Technikerschule), Studiendirektor Martin Forster (zuständige Lehrkraft), Peter Eichbauer (Roboter-Experte am TCW), Marcel Meyer (Entwicklungsingenieur am TCW) und Josef Wolf (Geschäftsführer des TCW). Foto: Anton Kutscherauer

Das Technologie Centrum Westbayern (TCW) und die Fritz-Hopf-Technikerschule können auf eine langjährige, intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. Kooperationen gibt es bereits in der industriellen Bildverarbeitung (IBV), bei Projektarbeiten der Technikerschüler und in anderen Bereichen.

Jetzt konnte ein gemeinsames Projekt in der Robotertechnik abgeschlossen werden. Am Kuka-Roboter der Technikerschule haben Peter Eichbauer (Roboter-Experte am TCW) und Marcel Meyer (Entwicklungsingenieuram TCW)
wichtige Erweiterungen durchgeführt. Eine Konsole, die den Zugriff auf viele digitale und analoge Ein- und Ausgänge ermöglicht, ist entwickelt und montiert worden.
Ferner ist die Kuka-Steuerung mit einer modernen Steuerung Siemens S7-1500 verbunden worden.

Diese beiden Maßnahmen ermöglichen viele neue Aufgaben, welche die Schülerinnen und Schüler der Technikerschule im Rahmen von Programmierübungen bearbeiten können. Die Übergabe fand im Labor für Automatisierungstechnik der Technikerschule im Beruflichen Schulzentrum statt.
Das Projekt wurde durch öffentliche Mittel gefördert, wobei die Vergabe des Auftrags durch das Landratsamt Donau-Ries erfolgte. Das Ziel der Fördermittel ist es, die Schulen für die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die moderne Arbeitswelt geeignet auszustatten.

Die Geschäftsführung des TCW, die beteiligten Mitarbeiter des TCW, die Schulleitung der Fritz-Hopf-Technikerschule und die zuständige Lehrkraft, Studiendirektor Martin Forster, zeigen sich mit dem Ergebnis hochzufrieden.


Technikbegeisterte Schüler*innen besuchen Technologie Centrum Westbayern und Hochschulzentrum Donau-Ries

Technikbegeisterte Schüler*innen besuchen  Technologie Centrum Westbayern und Hochschulzentrum Donau-Ries

6. Projektwoche Schule-Wirtschaft

In den Faschingsferien wurde zum sechsten Mal durch den Wirtschaftsförderverband DONAURIES e.V. die Projektwoche Schule-Wirtschaft zur Berufs- und Studienorientierung für Schüler:innen angeboten.

Am Mittwoch, den 22. Februar besuchten daher acht Schüler:innen das Hochschulzentrum Donau-Ries mit dem Studiengang Systems Engineering und das Technologie Centrum Westbayern GmbH. Die jungen Gäste aus den Schulen im Landkreis informierten sich über die Möglichkeiten des dualen Studiums zum SystemEngineer und über die beruflichen Perspektiven am Technologie Centrum Westbayern.

Forschungsprojekt am TCW – Aktueller Status

Forschungsprojekt am TCW – Aktueller Status

Am 14.07.2022 trafen sich (leider Corona bedingt reduziert) Vertreter:innen der opdi-tex GmbH Eresing, der Technologie Centrum Westbayern GmbH Nördlingen und des TTZ Nördlingen der Hochschule Augsburg zum Quartalstreffen des Forschungsprojekts round&fast. Digitaler Gast der Veranstaltung war Frau Dr. Cvitkovic vom Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

Im Projekt wird ein neuartiges patentiertes Verfahren zum Parallelisieren von Pick and Place
Aufgaben entwickelt und in einem Demonstrator umgesetzt. Durch die Kombination des
Prinzips eines Rundläufers mit der Flexibilität von roboterbasierten Manipulatoren kann der
Materialdurchsatz bei geringerem Platz- und Energiebedarf gesteigert werden, was
Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Branchen eröffnet. Zentrale Forschungsfragen bilden
die Untersuchung kraft- oder stoffschlüssiger Greifer-Systeme, echtzeitfähiger dynamischer
Bildverarbeitungssysteme- sowie die Implementierung und Umsetzung eines hierfür
passenden hybrid-hierarchischen Steuerungssystems.

Die Projektmitglieder präsentierten als erstes Ergebnis einen statischen Demonstrator. Er
setzt das entwickelte Kommunikationskonzept zur Koordinierung von Picker und Produkt in
einer ersten Version erfolgreich um. Weiterhin wurden die Ergebnisse aus den bisher am
statischen Demonstrator durchgeführten Versuche vorgestellt. Darauf aufbauend wird aktuell
ein dynamischer Demonstrator konzipiert und geplant. Hierfür wird das
Kommunikationskonzept auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen und
Untersuchungsergebnisse erweitert und ausgebaut. Die Projektmitglieder stellten den
aktuellen Planungsstand zu Kommunikations- und Steuerungskonzepten, sowie erste Aspekte
zur Konstruktion und Komponentenwahl des dynamischen Demonstrators vor.
Das Projekt wird während seiner Gesamtlaufzeit von 30 Monaten von Prof. Dr. Florian Kerber
geleitet und ist mit hohen technischen und wirtschaftlichen Risiken behaftet. Eine erste
funktionale Umsetzung eines grundlegenden und ausbaubaren Steuerungskonzepts nach 8
Monaten zeigt die positive und engagierte Arbeitsweise aller Projektbeteiligten. Dies
vermittelte sich auch Dr. Cvitkovic vom Träger, die sich zufrieden mit dem bisherigen
Projektverlauf zeigte. Der Patentinhaber und Geschäftsführer von opdi-tex GmbH Karl-Ludwig
Schinner freut sich mit dem TCW und dem TTZ der Hochschule Augsburg zwei kompetente
Partner für die Umsetzung seiner Patentidee gewonnen zu haben. Er lobt begeistert: „Ein
absolut spannendes Projekt.“.

Das Projekt round&fast wird gefördert durch das Bayerische Verbundforschungsprogramm
(BayVFP) Förderlinie Digitalisierung – Elektronische Systeme.

Technologie Centrum Westbayern setzt zukünftig wieder verstärkt auf Präsenz-Veranstaltungen

Vor Kurzem fand am Technologie Centrum Westbayern wieder ein erstes Präsenz-Seminar zum Thema „Innovationsmanagement“ statt. 

„Es freut uns, dass es durch die aktuellen Beschlüsse zukünftig möglich ist, unter der 3G-Regel Präsenzveranstaltungen durchzuführen. Deshalb setzen wir wieder verstärkt darauf. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Teilnehmer vom gegenseitigen persönlichen Erfahrungsaustausch wesentlich profitieren“, so Manuela Jenewein, Leitung Weiterbildungszentrum Donau-Ries.

„Durch den persönlichen Dialog kann man als Dozent viel schneller und einfacher auf Fragen und Anregungen eingehen.“, ergänzt Prof. Dr. Eberhard Roos, Hochschule Augsburg.

Das Technologie Centrum Westbayern bietet viele interessente Seminare, Lehrgänge und Fachvorträge an. Präsenz-Veranstaltungen dann ab dem 17.02.2022 unter Einhaltung der 3G-Regel und einem Abstands- und Hygienekonzept durchgeführt, parallel gibt es zahlreiche Online-Formate.

Die ein-, mehrtägigen Seminare und Lehrgänge finden zu den Schwerpunkten: Digitalisierung, neue Technologien, Produktion, Fertigung, Qualitätsmanagement, Marketing, Vertrieb, Personalführung, persönliche Kompetenzen, Finanzbuchhaltung u.v.m. statt.

Enge Kooperationen

Durch enge Kooperationen u. a. mit der Hochschule Augsburg, IHK-Akademie Schwaben, Bauinnung Nordschwaben, Stadtmarketingverein Nördlingen, Wirtschaftsförderverband Donau-Ries u.v.m. sollen möglichst viele Themen und Zielgruppen hier vor Ort angesprochen werden.

Kostenfreie Vortragsreihe startet wieder

Eine kostenfreie Vortragsreihe startet wieder – vorerst Online – am 24.02.2022 (15.30 Uhr) mit dem Beitrag „Führen in Zeiten von Veränderungen“ und wird vorgeführt mit einer Serie jeweils am Freitag ab 18.03.2022 (9.00 Uhr) zu CE-Kennzeichnung, Betriebssicherheitsverordnung (25.03.), Gefährdungsbeurteilung (01.04.) und Umbau von Maschinen (08.04.) Weitere Veranstaltungen sind in Planung – auch dann wieder in Präsenz.

Auch Firmeninterne Schulungsmaßnahmen

Für eine zielgerichtete und passgenaue Personalentwicklung werden zusätzlich firmeninterne Schulungsmaßnahmen konzipiert – wahlweise im Unternehmen vor Ort – oder auch in den Räumlichkeiten im Technologie Centrum Westbayern.

Weitere Informationen im Internet unter www.tcw-donau-ries.de oder auf Anfrage unter Tel. 09081 8055-100.

Hochschulstudium in Nördlingen – Erfolgreicher Absolvent am TCW

Dieses Jahr haben die ersten „Nördlinger Studenten“ ihr Duales Studiumabgeschlossen. Einer davon, Richard Haas aus Laub arbeitet parallel zu seinem Studium Systems Engineering der Hochschule Augsburg am Technologie Centrum Westbayern in Nördlingen. Zum kürzlich erreichten erfolgreichen „Abschluss Systems Engineering (B.Eng.)“gratulierten die beiden TCW Gesellschafter Landrat Stefan Rößle und Oberbürgermeister David Wittner sowie der Geschäftsführer Josef Wolf und überreichten ein Geschenk.

Gratulation zum erfolgreichen Hochschulabschluss: LR S. Rößle, R. Haas, J. Wolf (beide TCW) und OB D. Wittner

Auf die Frage von Landrat Rößleober den Studiengang weiterempfehlen würde, meinteRichard Haas, dass der Mix aus Theorie und Praxis seine Erwartungen vollgetroffen hat und er mit den vielfältigen Schwerpunkten des Studiums sich ein breites Fachwissen aneignen konnte.

Für OB Wittner ist erfreulich, dass mit der Weiterbeschäftigung am TCW das Ziel des Studienkonzepts zur regionalen Fachkräftesicherung im Landkreis aufgegangen ist. Der Wunsch beider Gesellschafter ist, dass auch zukünftig „Dual Studierende“ am TCW als Arbeitgeber ausgebildet werden.

Für den TCW Geschäftsführer Josef Wolf ist Richard Haas zukünftig mit seiner bereits vorhandenen Ausbildungzum Elektroniker/Techniker und dem jetzigen Studium ein äußerst kompetenterund vielseitig einsetzbarer Mitarbeiter. Für die zukünftigen Entwicklungsaufgaben im Bereich Automatisierung und Digitalisierungsind die StudienschwerpunkteMaschinenbau, Elektrotechnik und Informatik genau die richtigen Kompetenzen um erfolgreich die regionalen Firmen zu unterstützen.

Wie funktioniert ein Industrieroboter?

Schüler und Lehrer der Staatlichen Fachober- und Berufsschule zu Gast am TCW

Im Rahmen einer Exkursion besuchten vor Kurzem 22 Schüler der Staatlichen Fachober- und Berufsoberschule Donauwörth mit ihren Lehrkräften unter der Leitung von Herrn Müller das Technologie Centrum Westbayern in Nördlingen.

Unter der Anleitung der beiden TCW-Robotik-Experten Richard Haas und Florian Knie durften die Schüler unter Corona-Bedingungen in der Technikhalle Industrieroboter selbst bedienen.

Danach stellte Doris Rieder (Hochschule Augsburg) den am TCW angesiedelten Studiengang Systems Engineering vor. Die Schüler erkundigten sich nach den Zugangsvoraussetzungen und Studienschwerpunkten.

Einer der Ziele des Technologie Centrum Westbayern  (TCW) ist es,  junge Menschen für Technik zu begeistern und somit einen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region zu leisten. Deshalb wird auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen fortgeführt und weiter ausgebaut und die Labore für Schüler geöffnet sein.

Rieser Firmen digital verbunden – Fa. Klopfer und Glas-Trösch produzieren gemeinsam

Rieser Firmen digital verbunden – Fa. Klopfer und Glas-Trösch produzieren  gemeinsam

Das TCW war im Rahmen seiner Vorstellungsreihe regionaler Firmen zu Gast beim Handwerksbetrieb Fensterbau Klopfer in Oettingen. In enger Kooperation mit dem Scheibenlieferant Glas-Trösch aus Nördlingen werden hier Fenster und Türen für den regionalen Markt produziert.

Ziel der Veranstaltung war es, mehr über den aktuellen Stand beider Firmen hinsichtlich des Einsatzes und Nutzung der Möglichkeiten, die die Digitalisierung heute bietet zu erfahren diesen auch praktisch bei einem Rundgang durch die Produktion zu sehen.

Nach der Begrüßung der ca. 40 Besucher durch Hans Klopfer und Josef Wolf vom TCW, stellte der Firmeninhaber seine Firma vor. Hierbei konnte er auf ein stetiges Wachstum und technischer Weiterentwicklung seit dem Start durch seinen Ur-Ur-Großvater verweisen. Aktuell arbeitet bereits die fünfte Generation im Betrieb zusammen. Mittlerweile werden mit modernsten Produktionsanlagen automatisch viele Teile für Fenster und Türen produziert und komplett montiert. Die digitale Vernetzung der Maschinen im Betrieb sowie zum  Scheibenlieferanten Glas-Trösch ermöglichen mittlerweile auch eine „Just in time“ Belieferung der Glasscheiben direkt ans Band nach Oettingen.

Dass hierzu eine intelligente und praktikable Software zur Steuerung der Produktionsabläufe zwingend notwendig ist hat Hans Klopfer schon längst erkannt. Die neuesten Entwicklungen und Möglichkeiten zeigte Herr Reuter von der Firma ProLogic mit einem Kurzvortrag den interessierten Teilnehmern. Liefertermine, aktuelle Produktionsdaten, Personalplanung sowie Daten für die Finanzbuchhaltung werden automatisch generiert. Nur so kann in der heutigen Zeit ein Handwerksbetrieb effizient und kundenorientiert erfolgreich arbeiten. Auch von unterwegs aus kann der Chef dem Kunden Liefertermine nennen.

Beim anschließenden Firmenrundgang konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der vernetzten Produktion machen. Die beiden Geschäftsführer Herren Klopfer Senior und Junior zeigten Details zur Herstellung von Holz- wie auch Kunststofffenstern im laufenden Produktionsbetrieb.

Allen Teilnehmer wurde bewusst, dass die Digitalisierung auch in Handwerksbetrieben durchaus von Vorteil sein kann. Voraussetzung ist aber, dass die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter offen gegenüber Veränderungen am Arbeitsplatz sind.

Bildbeschreibung: Firmeninhaber Hans Klopfer (Bild Mitte) erklärt den Besuchern den Herstellungsprozess von Fenster und Türen.

Der Ingenieur und die Glücksformel

Der Ingenieur und die Glücksformel

 

Johann Hofmann spricht am TCW über „Leben 1.0“ in der Digitalisierungsspirale

„66 Jahre in die Zukunft und 2.500 Jahre in die Antike“ führte Johann Hofmann rund 45 Teilnehmer vor Kurzem im Rahmen eines Vortrags am Technologie Centrum Westbayern. Und brachte sie zum Staunen und Nachdenken darüber, ob wir uns irgendwann selbst digitalisieren.

Gestresst vom Job und der Familie? Mit dem Mind- and Body-Stimulating Stirnband bessern wir auf Knopfdruck unsere Laune. Jetzt sind wir gut genug drauf, um unsere Großmutter im Seniorenheim zu besuchen, aber die hat keine Zeit für uns, weil sie über ihre Datenbrille mit dem toten Großvater Karten spielt. Dann schon lieber in die Kneipe auf ein Bier. Dumm, dass nur die Zwillingshologramme unserer Freunde da sind. Müssen wir heute schon wieder auf eine richtige Umarmung verzichten? Nein, denn zuhause im Bett wartet der Liebesroboter Harmony 2.0. Endlich etwas Echtes zum Anfassen …

Ist das gruselig, wie die Mehrzahl der Zuhörer findet – oder etwa die digitale Formel für Lebensglück? Wie künftige Generationen diese Möglichkeiten wirklich erleben werden, kann auch Hofmann noch nicht einschätzen. Dass der gesunde Umgang mit der Digitalisierung in 2.500 Jahre alten Kardinaltugenden liegen kann, hat er selbst erfahren.

Als „Founder and Venture Architect of ValueFacturing®“ hat der bei der Maschinenfabrik Reinhausen (MR) seit drei Jahrzehnten als Ingenieur tätige Hofmann maßgeblich den Weg für die Digitalisierung der Arbeitswelt bereitet. Davon zeugt nicht nur der Industrie 4.0 Award von 2013, den er für seinen Arbeitgeber holte, sondern dass er seit Jahren als einer der gefragtesten Experten und Redner für das Thema gilt. Damit hat er auch sein eigenes Leben beschleunigt und fragte sich trotz anhaltenden beruflichen Erfolges irgendwann: Ist da nicht mehr zwischen fachlicher Kompetenz und Feierabend?

In der klassischen Philosophie und den Kardinaltugenden Weisheit, Mäßigung, Tapferkeit, Gerechtigkeit hat Johann Hofmann für sich selbst die Antworten gefunden, wie man in der digitalen Welt ein analoger Mensch mit geglücktem Leben bleiben kann: Weisheit ist, weder leichtgläubig Fakenews zu teilen, noch ein rechthaberischer Troll zu werden. Mäßigung ist, die Vorteile der virtuellen Welt zu genießen, ohne der Digitalsucht zu verfallen. Gerechtigkeit ist, sich nicht vorschnell ohne Information ein Urteil zu bilden, aber ehrlich für seine Meinung einzustehen. Tapferkeit ist, keine Angst vor den neuen Entwicklungen zu haben, aber gleichzeitig die Risiken nicht zu ignorieren. Die wichtigsten Glückszutaten des philosophischen Ingenieurs jedoch: Die Liebe als tiefe Verbundenheit zu einer oder mehreren Personen. Die Freiheit zu entscheiden, wo unser Leben digital wird oder analog bleibt. Die Stärke unverrückbare Realitäten zu akzeptieren und zu erkennen, was veränderbar ist. „Denn Glück ist oft einfach nur Realität minus Erwartung.“, fasst Hofmann seinen Vortrag zusammen.

Zum Abschluss stellte sich Johann Hofmann einer engagierten Diskussion. Abschließend bedankte sich Josef Wolf, Technologie Centrum Westbayern für die interessanten Einblicke. „Die Veranstaltungsreihe zu Digitalisierungsthemen führen wir im Rahmen unserer Aktivitäten „Digitales Zentrum Schwaben DZ.S“ weiter. Ziel ist es, regionalen Betrieben, Firmen und Startups Informationen und neue Impulse für den digitalen Wandel zu geben und eine Plattform für einen Erfahrungsaustausch mit überregional bekannten Experten aus der Wirtschaft zu bieten.“, so Josef Wolf.

Weitere Veranstaltungen und Informationen im Internet unter www.tcw-donau-ries.de.

 

Valeo setzt auf regionale Partnerschaft

Valeo setzt auf regionale Partnerschaft

2-armiger Roboter im Einsatz – Kooperation zwischen Valeo und TCW

Bildbeschreibung: Die Teilnehmer beim Projektabschluss im TCW: Entwicklungsingenieur Peter Eichbauer vom TCW (2. v. rechts) und der verantwortliche Engineering Leiter von Valeo, Herr Karl-Heinz John(Bildmitte). Mit bei der Übergabe anwesend waren Landrat Stefan Rößle (2. V. links) und Oberbürgermeister Hermann Faul (1. von links) sowie Ulrich Lange, MdB(rechts).

 Die regionale Zusammenarbeit bei aufwendigen und komplexen Entwicklungsprojekten ist für die beiden Firmen, Valeo aus Wemding und  dem Technologie Centrum Westbayern  aus Nördlingen von zentraler Bedeutung. Kurze Wege, Flexibilität  und Know-how sind für den Auftraggeber Valeo entscheidend. Dieses Konzept hat sich auch wieder bei der jetzt abgeschlossen Projektarbeit bewährt.

Entwickelt haben die Ingenieure beider Firmen eine Lösung mittels eines 2-armigen Roboters um bisher manuelle Tätigkeiten bei der Herstellung von Bauteilen für die Automobilbranche zukünftig automatisiert durchführen zu können. Mit Hilfe der am TCW verfügbaren Möglichkeiten wie Konstruktion mit CAD, Rapid-Prototyping mit 3D-Druck zur Herstellung von Greifwerkzeugen für den Roboterarm sowie dem anschließenden Testen direkt am Roboter ist es quasi über Nacht möglich spezielle Werkzeuge zu schaffen.

Für den verantwortlichen Projektleiter bei Valeo, Herr Karl-Heinz John ist dabei die Zuverlässigkeit der Maschine, die Einhaltung der Durchlaufzeiten und die Wiederholgenauigkeit im zukünftigen Produktionseinsatz äußerst wichtig.  Dass Valeo als  Automobilzulieferer einem enormen Kostendruck unterliegt, steht außer Frage. Nur durch die ständige Verbesserung bzw. Optimierung der eigenen Produktionsabläufe hinsichtlich Industrie 4.0  kann hier mit den Marktanforderungen Schritt gehalten werden.

Für die anwesenden Gesellschafter des TCW’s ist erfreulich, dass die mittlerweile langjährige Zusammenarbeit beider Firmen Arbeitsplätze in der Region sichert und beide Firmen durch die vertrauensvolle Kooperation gemeinsames Wissen und Kompetenzen aufbauen.

Valeo ist als Automobilzulieferer Partner aller Automobil- und Nutzfahrzeughersteller der Welt. Das Technologieunternehmen stellt innovative Produkte und Systeme zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Förderung des intuitiven Fahrens bereit. 2017 generierte die Gruppe einen Umsatz von 18,6 Milliarden Euro und investierte 12% ihres Erstausrüstungsumsatzes in Forschung und Entwicklung. Valeo ist in 33 Ländern tätig und beschäftigt zum 31. März 2018 113.600 Mitarbeiter in 185 Werken, 20 Forschungszentren, 35 Entwicklungszentren und 15 Vertriebsstützpunkten. Valeo ist an der Pariser Börse notiert und im Börsenindex CAC 40 vertreten.

Weitere Informationen hier zum PDF-Download…

Firmenvertreter starten Erfahrungsaustausch zu „Lean-Management“ Kick-Off Veranstaltung am 05.06.2018

Lean-Management – Ein offener Arbeitskreis startet am TCW

Kick-Off Veranstaltung am 05.06.2018, 17.00 Uhr im Technologie Centrum Westbayern

Um als Unternehmen nachhaltig am Markt erfolgreich zu bleiben, ist es wichtig, verdeckte Probleme aufzudecken, Fehler zu korrigieren und Ursachen zu beseitigen, Verschwendungen zu eliminieren und sich am Kunden zu orientieren. Lean-Management („schlankes Management“) umfasst alle Methoden, Denkweisen und Werkzeuge, um Prozesse, sowohl in der Produktion, als auch in der Administration  zu optimieren und Abläufe zu gestalten.  Auch im Zuge von Industrie 4.0 und der zunehmenden Digitalisierung wird das Thema zukünftig immer wichtiger.

Deshalb möchten mehrere Firmenvertreter aus der Region im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung einen Erfahrungsaustausch starten, um Wissen auszutauschen und ihre Zusammenarbeit zu verstärken.

Auf Initiative der Druckerei C.H. Beck und in Kooperation mit dem Technologie Centrum Westbayern findet am Dienstag, 05.06.2018 um 17.00 Uhr das erste Treffen statt.

Ziel ist es, sich kennenzulernen, Erwartungen zu definieren und weitere Schritte zu vereinbaren. Fachlich geleitet wird der Erfahrungskreis durch Herrn Hakan Aksoy (Druckerei C.H.Beck), zertifizierter Lean-Experte. Der Arbeitskreis trifft sich im Technologie Centrum Westbayern, das auch die organisatorische Koordination übernimmt.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter anmeldung@tcw-donau-ries.de oder telefonisch 09081 8055-100 an.